Unser Lehrer Dr. Specht
Folge 56 - „Dorfschule“
Specht ist beeindruckt von der Anlage des Internates, das nun wirklich nicht einer „Dorfschule“ gleicht, und von Prof. Böck, dem Schuldirektor, der sich vor Problemen gern in die Rolle des Hausmeisters flüchtet. Doch er lernt auch Leitmeier kennen, den stellvertretenden Direktor, mit dem er sich gleich in seiner Probestunde anlegt. Die Unterrichtsmethoden der beiden Lehrer gehen weit auseinander. Eigentlich vergeht Specht die Lust, an dieser Schule zu unterrichten, wenn da nicht die Schüler wären: die empfindsame Amanda, die ihrer Mutter ständig Briefe schreibt, aber nie Antwort erhält, und die Leistungsschwimmerin Dörte, an der Sportlehrer Lohmann seinen übertriebenen Ehrgeiz auslässt. Außenseiter Kaspar ist hoffnungslos in die Lehrerin Frau Anselm verliebt, Einzelgänger Lukas ist der Spielsucht verfallen. Luca und Josefine spielen in der Schule lesbische Neigungen vor, um Leitmeier zu ärgern.
Specht liebt Probleme, insbesondere die seiner Schüler, er will an dieser „Dorfschule“ unterrichten und unterschreibt den Vertrag.
Erster Sendetermin
05.01.1999
ZDF
Hintergrund
Von 1991 bis 1999 war Robert Atzorn als „Unser Lehrer Dr. Specht“ Deutschlands beliebtester Lehrer. Für seine Popularität gibt es handfeste Gründe: Den Schülern ist er mit seiner engagiert-unkonventionellen Art eher Partner als Erzieher, und im Interesse seiner Schüler legt er sich auch mit seinen Kollegen und Vorgesetzten an. Weil er sich für sie einsetzt und sie mit ihren Problemen nicht allein lässt, erobert er die Sympathien seiner Kids im Sturm. Die Frauen schätzen seinen jungenhaften Charme.
Aber lange hält es ihn nirgends, unseren Lehrer Dr. Specht. Weder Frauen noch Orte vermögen ihn ausschließlich und für immer zu fesseln.
Robert Atzorn wurde für seine Rolle in „Unser Lehrer Dr. Specht“ 1993 mit dem „TeleStar“ und der „Goldenen Kamera“ ausgezeichnet. Kurt Bartsch erhielt 1997 den „Telestar“ in der Kategorie Autor.