Spurensuche – der Weiße Hai im Mittelmeer

Auf der Erde verbreitet kein anderes Raubtier soviel Angst und Schrecken wie der weiße Hai. Ein mächtiges Raubtier, das durch die Weltmeere zieht. Und ein wichtiges Raubtier dazu – auf jeden Fall für ein gesundes Meer. Der Hai steht in der Futterkette ganz oben und kontrolliert ein empfindliches Biosystem: Ohne Haie zu viele Seehunde. Zu viele Seehunde zuwenig Fisch…
Der Weiße Hai aber ist bedroht. Auch im Mittelmeer.

Weiße Haie im Mittelmeer? Seit 1968 sind 61 Vorfälle in der Adria mit dem Weißen Jäger belegt. So zuletzt im Sommer 2003 als kroatische Fischer in der Adria ein großes trächtiges Weißes Haiweibchen fingen.

Die Nachricht von einem der größten Weißen Haie, die je erlegt wurden, weckte das Interesse des englischen Hai-Schützers Richard Peirce. Er stellte im Sommer 2005 eine Expedition zusammen, die sich auf die Spurensuche des Weißen Hais im Mittelmeer machte. Mit dabei auch Craig Ferreira, ein bekannter Haiexperte aus Südafrika.

Das Ergebnis der 21tägigen Forschungsreise ist vom meeresbiologischen Standpunkt aus erschütternd: Die Adria ist ein sterbendes Meer.

Für die Forscher selber gestaltet sich die Spurensuche zur Geduldsprobe…

Der Regisseur Mark Kaczmarczyk war für die Monaco Film im Auftrag von ZDF/arte mit zwei High-Definition-Kamerateams dabei - auf der Suche nach dem Weißen Hai im Mittelmeer und in Gansbaai, Südafrika, dort, wo der Weiße Hai zuhause ist.
Darsteller
Produktion
Monaco Film Hamburg (Odeon Film)
Produzent/en
Drehorte
45 Min.
Produktionszeit
Länge
Regie
Mark Kaczmarczyk
Kamera
Matthias Benzing, Norbert Kleiner und Charles Maxwell
Redaktion
PR
Herstellungsleitung
Produktionsleitung
Buch
Mark Kaczmarczyk
Produktions-Ltg.
Sabine Koziol
Producer
Werner Vennewald
Redaktion
Ann-Christin Hornberger
Ton
Norbert Kleiner
Schnitt
Verena Schönauer

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Erster Sendetermin

07.09.2006
19:00 Uhr
ARTE